Über mich

Ich bin Michèle-Sabrina Gerber. 

 

Ganz ehrlich: Ich hasse solche Vorstellungstexte.
Wo soll ich anfangen – und wo aufhören?
Wer bin ich überhaupt, und was ist in diesem Moment wirklich relevant für dich zu wissen?

Es fühlt sich für mich ein wenig so an, wie ein ganzes Buch in eine einzige  Über mich-Seite zu packen. 

 

Meine Seele hat sich gedacht: Ein Leben und eine Aufgabe? Hahaha, wie langweilig! Ich packe lieber 10 Leben in ein Leben und voilà, so fängt meine Geschichte an. Ich fange mal von vorne an oder mittendrin, oder dort wo es für dich Interessant sein könnte. 

Von Trauma zu Integration 

Von Überleben zu Leben

Von Funktionieren zu Fühlen 

Von Alkohol zu Klarheit

Von Zigaretten zur Selbstregulation

Von Betäubung zu Präsenz

Von Selbsthass zu Selbstannahme

Von „ich bin falsch“ zu „ich bin richtig“

Von Kampf zu Frieden

Von Dissoziation zu Verkörperung

Von Isolation zu Verbindung

Von Vergangenheit zu Gestaltung

Von Grenzüberschreitungen zu Selbstachtung

Von innerer Schwere zu Freiheit

Von Gedanken ohne Ausweg zu Entscheidung für das Leben

 

Ich habe meinen härtesten Kampf gewonnen, den gegen mich selbst. 

 

Ich habe verschiedene Formen von Gewalt und Missbrauch erlebt. Ich habe Momente erlebt, in denen ich nicht mehr leben wollte. 

Ich habe Grenzerfahrungen durchlebt, die mein Nervensystem in dauerhaften Alarmzustand führten. Ich wusste lange nicht, dass mein Nervensystem dysreguliert ist, oder wie ich das regulieren kann. 

Es gab eine Zeit, da war mein grösster Feind nicht die Welt, nicht meine Vergangenheit, nicht die Menschen, die mir Schmerz zugefügt haben. 

 

Es war die Stimme in meinem Kopf. Diese verdammte Stimme, die mich klein redete, mir einredete, ich sei nichts wert und es wäre doch einfacher, mein Leben zu beenden.

 

Meine Schutzstrategien

Ich habe viele Wege ausprobiert, um mich zu betäuben nur um  funktionieren zu können. Vielleicht erkennst du dich wieder?

Alkohol

Zigaretten

Medienkonsum

Dauerbeschäftigung

Abschirmung

Perfektionismus

Kontrolle

Nicht fühlen

 

Mein Sieg

Mein größter Sieg geschah im Inneren.
Ich habe meinen inneren Krieg beendet.
Ich habe meine inneren Dämonen kennengelernt und zur Ruhe gebracht.
Ich habe mich erinnert, wer ich bin und wofür ich hier bin.
In meinen dunkelsten Stunden habe ich eine Entscheidung getroffen:
Für mein Leben. Für meinen Weg. Für die Möglichkeit von Veränderung.

 

Mein Warum

Ich begleite heute Menschen, weil ich weiß, wie sich die innere Hölle anfühlt.
Und ich weiß, wie der Weg hinaus aussieht.
Wenn ich

meine inneren Dämonen überwinden konnte,

aus meiner dunkelsten Stunde aufstehen konnte,

meinen Verstand beruhigen konnte,

meinen Körper als Verbündeten sehen konnte,

mein Nervensystem regulieren konnte –

dann ist Veränderung möglich. 
Ich habe mein Leben lebenswert gemacht. Wenn ich das konnte, dann kannst du das auch.

 

Du & Ich

Der Unterschied zwischen dir und mir? Die getroffene Wahl.
Ich war nicht stärker als du. Ich habe nur eine Entscheidung getroffen.
Was wäre, wenn du dich für dich entscheidest?
Was wäre, wenn du vollkommen du sein kannst?
Was wäre, wenn du in deine unendliche Stärke und Gesundheit kommst – und dein Leben so leben kannst, wie du es dir vorstellst?

 

Wie?

Transformation beginnt ganzheitlich.
Dein Körper wird zum Freund.
Dein Geist arbeitet für dich.
Alte, vererbte Trauma Muster bestimmen dich nicht mehr.

Was wäre, wenn heute dein Wendepunkt ist?

 

Wähle


Du darfst neu wählen.
Du darfst neu gestalten.
Du darfst dein Leben lebenswert machen.

Was wäre möglich, wenn du diesen Weg gehst?
Wenn du dich selbst neu kennenlernst?
Wenn Veränderung Schritt für Schritt entsteht?

Und was hat das mit Tieren zu tun?  

Tiere waren und sind seit meiner Kindheit meine stetigen und konstantesten Begleiter. 

 

Ehrlich gesagt auch heute noch ziehe ich oft -  nicht immer -  die Gesellschaft von Tieren den Menschen vor. Okey ja, ich weiss das klingt ungewöhnlich. Tiere haben mir schon früh gezeigt, wie sich echte Präsenz und ehrliche Verbindung anfühlen.

 

Reiten war immer mein Hobby. Ich glaube, wenn dich das Pferdefieber einmal gepackt hat, dann lässt es dich nicht mehr los. Nach einem sehr schweren Reitunfall in meinen Teenagerjahren habe ich das Reiten an den Nagel gehängt. Nie, nie wieder wollte ich etwas mit Pferden zu tun haben. 

 

Sag niemals nie. Diesen Satz hat sich ein paar Mal in meinem Leben gezeigt, auf die eine oder andere Art und Weise. 

 

Also habe ich mich irgendwann entschieden: Wenn ich den schon so ein gefährliches Hobby habe, dann lerne ich es richtig und mache die Trainerausbildung. 

Die Ausbildung habe ich mit einem wundervollen Pferd gestartet, top ausgebildet, eine Seele aus Gold. 

 

Mein persönlich gesetztes Ziel dieser Ausbildung war möglichst viel zu lernen für mich persönlich und um später anderen Menschen mit Pferden helfen zu können. Was lernt man mit einem Pferd, was top ausgebildet ist und dem Mensch total vertraut, richtig nicht das was ich mir als persönliches Ziel genommen habe, somit war das erst gewählte Pferd nicht das Passende. Ein perfekt ausgebildetes Pferd bringt dir nicht unbedingt das bei, was du wirklich lernen willst.

 

Ich weiss noch, wie ich gesagt habe: "Ja, es hat noch einen Beisteller im Stall, aber mit dem komme ich niemals."

Ich glaube es waren keine drei Kurse später - da stand ich genau mit diesem Beisteller auf dem Platz. 

 

Neptun

 

Neptun wurde ursprünglich für den Sport gezüchtet. Er hätte gute Gene gehabt, hat erfolgreiche Vorfahren und Geschwister. Man verlangte von dieser sensiblen Seele viel zu viel, zu früh, zu heftig. 

Mit sechs Jahren konnte Neptun alles, was ein Pferd nicht können sollte: 

beissen, schlagen, buckeln, durchbrennen und steigen. Er war ein Wanderpokal gewesen, von Hand zu Hand weitergereicht worden. 

 

Nun standen wir also da - zwei Wesen ohne wirklichen Plan. Die Ausbildung hat zwei Jahre gedauert. Es war kein Spaziergang, etliche Male war ich kurz davor alles hinzuschmeissen und dieses Pferd dem Nächstbesten oder Irgendwem zu verschenken. 

 

Ich habe unglaublich viel von diesem Pferd gelernt und bin ihm unendlich dankbar. 

 

Ein halbes Jahr vor der Abschlussprüfung konnten wir immer noch nicht korrekt angaloppieren ohne das wir buckelnd irgendwo lang gesprintet sind.

 

Jaja, ich weiss, was du jetzt denkst...

 

Ich habe mich entschieden, zusätzlich eine Therapeutenausbildung zu machen, da ich merkte, nur als Trainer schaffen wir das nicht. Die Kombination aus Training und Therapie hat uns geholfen. Er konnte nun aus rein körperlicher Sicht galoppieren, wenn ich richtig sass und er wollte. 

Die Prüfung hätte ich sehr wahrscheinlich verkackt wegen meiner Prüfungsangst. Dank ihm, der genau wusste, was wann wie wo zu tun ist hat es doch geklappt in der Reitprüfung. Bei manchen Prüfungen war ich der führende Part, in machen er. 

 

Ich sag, wie es ist und das ist unangenehm dies so nieder zu schreiben: Reiten habe ich auf diesem Pferd nicht wirklich gelernt. Also doch - ein bisschen. So viel, dass es heute reicht, im Wendy-Stil im Gelände zu schaukeln, ohne ihn zu schädigen. Dieses Pferd hat mir etwas anderes beigebracht als perfekte Lektionen:
Geduld, Zuhören, Beziehung und echtes Verständnis. 

Dieses Pferd, welches als unreitbar und gefährlich abgestempelt wurde ist zu meinem treusten Lebensbegleiter geworden  und das zählt tausendmal mehr als eine bestimmte Lektion reiten zu können. Und wir sind beide glücklich, das ist die Hauptsache. Ich kann meinen Tieren in die Augen sehen, ohne schlechtes Gewissen und weiss: Wir sind glücklich, zufrieden und dankbar. 

Und was hat das mit dem Menschen zu tun? 

Meistens ist in der Tier-Mensch Konstellation nicht das Tier das Problem, in etwa 95 % der Fälle zumindest. Ja, Tiere können gewisse Charaktereigenschaften oder körperliche Probleme haben. Oft liegt das eigentliche Thema beim Mensch. 

 

Deshalb habe ich mit der Zeit mich immer mehr auf therapeutische Angebote für den Mensch fokussiert - und gleichzeitig, ohne es bewusst zu planen, meine eigene persönliche Transformation begonnen. 

 

Und heute? 

 

Heute geniesse ich jeden Tag meine kleinen „Honigglas-Momente“ – diese einfachen Augenblicke voller Ruhe, Dankbarkeit und Leben. Ich wähle und kreiere mein Leben ganz bewusst. Ich wusste schon immer, dass so viel mehr möglich ist, als ich mir vorstellen kann. 

 

Heute hat sich jedes einzelne Puzzleteil zu einem grossen Bild zusammen gesetzt. 

Meine Arbeit 

Die Tätigkeit als medizinische Praxisassistentin erlaubt mir, en menschlichen Körper in seiner Tiefe zu verstehen - von medizinischer Präzision bis zu den stillen Momenten, in denen Achtsamkeit und Mitgefühl mehr bewirken als Worte. 

 

Die Arbeit mit Tieren hat mir einen anderen Zugang eröffnet: einen Raum von Klarheit, Präsenz und ehrlicher Begegnung. Einen Raum, in dem nichts gespielt werden muss und Heilung ganz natürlich geschehen darf.

 

Heute verbinde ich medizinisches Wissen, Körperarbeit und intuitive Wahrnehmung zu einer Begleitung, die Körper, Geist und Seele gleichermassen einbezieht.

 

Ich begleite Menschen – und manchmal auch Menschen gemeinsam mit ihren Tieren, in in Phasen der Veränderung, des Neubeginns und des Erinnerns, an das was sie in Wahrheit sind. 

 

Dabei ist mir besonders wichtig:

Empathie und Tiefe
Ich höre nicht nur auf Worte, sondern auch auf das, was zwischen den Zeilen spürbar ist.

 

Verbindung und Sicherheit
Ich halte Räume, in denen du einfach sein darfst – ohne funktionieren zu müssen.

 

Körperwissen und Intuition
Ich verbinde wissenschaftliches Verständnis des Körpers mit feiner Wahrnehmung und Intuition.

 

Bodenständigkeit und Präsenz
Ich arbeite klar, ehrlich und geerdet – mit offenem Herzen und beiden Füssen auf dem Boden.

Bis hierher alles gelsen? 

Du hast bis hierher gelesen? Dann danke ich dir von Herzen für deine Zeit.

Ja, ich weiss – eigentlich hätte ich auch ein Buch schreiben können. Es gäbe noch so Vieles zu erzählen. Vielleicht kommt das irgendwann noch.

 

Meine intensivsten Transformationen habe ich oft erlebt, ohne dass mein Verstand genau wusste, warum. Mein Körper hat es mir gezeigt – durch Gänsehaut, Herzklopfen oder tiefe Emotionen wie Dankbarkeit und Zufriedenheit.

Dieses Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Mit den richtigen Menschen an meiner Seite. Und genau diesen Menschen möchte ich auch dür Dich sein. 

 

Vielleicht hast du dich in meinen Worten an der einen oder anderen Stelle wiedergefunden.

Vielleicht spürst du auch, dass da im Leben noch mehr auf dich wartet.

 

Wenn dich meine Worte berührt haben und du innerlich ein leises „Ja“ spürst, dann könnte es sein, dass ich dich ein Stück auf deinem Weg begleiten darf.

Veränderung geschieht selten über Nacht.
Sie beginnt in dem Moment, in dem wir bereit sind, uns selbst wieder zuzuwenden.

 

Wenn du spürst, dass jetzt der richtige Moment ist, freue ich mich darauf, dich kennenzulernen.

Und falls du ganz genau meine Aus- und Weiterbildungen nachlesen möchtest: